Schädelasymmetrie & Helmtherapie

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Bei rund einem von sechzig Neugeborenen tritt eine sogenannte Schädelasymmetrie auf. Hierbei ist der Kopf des Säuglings nicht rund und anatomisch ausgeformt sondern meist auf einer Seite abgeflacht oder in sich asymmetrisch.

Tritt dieser Fall ein und bringen vorherige Maßnahmen wie Lagerungs-, Physio- und Cranio-Sacral-Therapie oder Osteopathie nicht den gewünschten Erfolg, kommt im Alter zwischen 4 und 8 Monaten häufig die Helmtherapie zum Einsatz. Hierbei bekommt der Säugling einen maßgefertigten Helm angepasst, der die Asymmetrie durch Wachstumslenkung sanft und ohne Druck in eine möglich anatomische Form bringt.

Da die Therapiespanne hier in der Regel nur wenige Wochen bzw. Monate beträgt, kooperieren wir hier ebenfalls mit der orthomanufaktur und mit Dr. Dr. Maas – einem Spezialisten aus Deutschland und dem Vorsitzenden des Netzwerk Helmtherapie. Er erhält jeden Computer Scan, modelliert diesen und legt den genauen Zuschnitt des Helms fest. Dadurch stellen wir für unsere kleinsten Patienten sicher, dass die kurze Therapiespanne optimal genutzt wird und keine wertvolle Korrekturzeit verloren geht.

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